Die Höhe der Feuchteproduktion in Wohnungen hängt stark von der Anzahl und dem Verhalten der Bewohner ab. Die direkte Feuchteabgabe eines Menschen beträgt bei leichter Tätigkeit und Lufttemperaturen um 20 °C ca. 40 g/h.
Der Mensch selbst fühlt sich bei Raumlufttemperaturen um 20 °C in einem weiten Bereich der Raumluftfeuchte wohl. Aus wohnmedizinischen Gründen sollte die relative Feuchte der Raumluft in der Heizperiode zwischen 30 % und 60 % liegen.
Zum Entfeuchten einer beheizten Wohnung reicht während der Heizperiode ein Luftwechsel von ca. 0,5 h-1 (jede Stunde die Hälfte des Raumvolumens). In der Übergangszeit und insbesondere im Sommer sind auch höhere Luftfeuchten normal und bauphysikalisch unkritisch.





