Nach neuesten Erkenntnissen nutzen wir unser Bad durchschnittlich 35 Minuten am Tag!
Zum Lüften des Badezimmers wird ein Abluftventilator mit geringer Stromaufnahme in der Wand oder der Decke installiert. Dieser wird mittels eines Feuchteschalters (Hygrostat) angesteuert. Steigt die Feuchtigkeit im Raum über den zuvor eingestellten Wert, bringt der Abluftventilator die feuchte und verbrauchte Luft schnell nach draußen. Ist die überschüssige Feuchtigkeit abgeführt, schaltet der Hygrostat den Ventilator selbsttätig ab. Geben feuchte Handtücher im Laufe des Tages ihre Feuchtigkeit an die Raumluft ab, läuft der Ventilator erneut kurz an und sorgt so schnell für ein gutes Raumklima.
Alternativ können Abluftventilatoren in Räumen, die keiner Dauerbelastung durch hohe Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind (zum Beispiel Gäste-WC) durch Nachlaufschalter, Nachlaufrelais oder Bewegungsmelder angesteuert werden.
Warum verzichtet das hier vorgestellte System auf Wärmerückgewinnung?
Die Philosophie: Ähnlich einer Dunstabzugshaube läuft die Lüftung nur bei Bedarf. Da wir unsere Badezimmer täglich nur für eine kurze Zeit nutzen, bleibt der Lüfter den größten Teil des Tages aus. Gehen wir gedanklich einmal davon aus, dass wir das Bad alternativ mit einem sehr effektiven Lüfter mit Wärmerückgewinnung dauerbelüften würden. Dann würde - selbst bei einer Wärmerückgewinnung von 90% - noch ein Wärmeverlust von 10% bleiben. Rechnet man dies auf Stunden um, bedeutet dies einen Wärmeverlust von zirka 2,5 Stunden pro Tag (10% von 24 Stunden). Selbst wenn ein Abluftventilator jeden Tag mehr als eine Stunde läuft und somit unserem Haus Wärme entzieht, bleibt für den Nutzer bei Einsatz dieses Systems am Schluss ein „Wärmegewinn“ übrig.
Natürlich bieten sich alternativ zu diesem System bietet sich auch eine Lüftung mittels Umkehrlüfter oder die Komfortanlage an.





