Muffiger Geruch, feuchte Wände oder gar Schimmel an den Kellerwänden - wer kennt das nicht?
Ein ungeheizter Keller ist sicherlich einer der am schwersten zu belüftenden Räume im Haus!
Beispiel:
Sommer, Außentemperatur 28°C - relative Luftfeuchte 60 % Kellerraumtemperatur 18°C - Wandtemperatur in Bodennähe 15°C
Beim Lüften der Kellerräume gelangt die 28°C warme Außenluft in den Keller und kühlt sich dort ab. Da warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte Luft, steigt - bei Abkühlung der Frischluft - die relative Luftfeuchtigkeit an, und zwar um ca. 5 % pro 1°C. Das bedeutet, dass 85 % relative Luftfeuchtigkeit bereits bei 23°C Frischlufttemperatur erreicht sind - die Gefahr von Schimmelbildung ist akut.
Unser Beispielkeller hat eine Wandoberflächentemperatur von nur 15°C. Trifft die warme Frischluft auf diese Kellerwand wird sie feucht und es bilden sich später regelrecht Pfützen auf dem Boden.
Lösung
Sie benötigen eine Lüftungsanlage mit “Temperaturdifferenzschalter“. Dieser misst und vergleicht Außen- und Innentemperatur. Ist die Außentemperatur 5°C höher als die Innentemperatur schaltet sich die Lüftungsanlage aus und sorgt somit dafür, dass Ihr Keller in den warmen Sommermonaten vorrangig in der Nacht gelüftet wird. Als sinnvolle Ergänzung bietet sich ein Hygrostat (Feuchteschalter) an. So lassen sich einfach und kostengünstig effektive Anlagen zur Kellerlüftung mit und ohne Wärmerückgewinnung zusammenstellen.
Senden Sie uns einen Grundriss der zu belüfteten Räume - gerne erstellen wir für Sie einen kostenlosen Planungsvorschlag!





